Stabile, heisse Witterung in weiten Landesteilen
Die laufende Woche bleibt in weiten Teilen der Schweiz von stabilem und heissem Wetter geprägt. Laut MeteoSchweiz sind besonders südlich der Alpen verbreitet Tageshöchstwerte oberhalb der Schwellen für eine Hitzewelle zu erwarten. In den genannten Regionen liegen die erwarteten Höchsttemperaturen zwischen 31 und 34 Grad.
Wo die grösste Hitze droht
Nördlich der Alpen wird die Schwelle für eine Hitzewelle vor allem in einem zusammenhängenden Gebiet überschritten, das vom Genfersee über das Seeland bis in die Nordwestschweiz reicht, sowie in tieferen Teilen des Chablais und im Wallis. Ab Freitag können auch Gebiete am Jurasüdfuss zwischen Biel und dem Wasserschloss sowie die Region Schaffhausen betroffen sein. Dort werden Höchstwerte von 31 bis 35 Grad erwartet.
- Höchstwerte südlich der Alpen: 31–34 °C
- Höchstwerte nördlich der Alpen (betroffene Gebiete): 31–35 °C
- Nachtwerte: 15–23 °C je nach Lage (Ebenen bis leicht erhöht)
- Relative Luftfeuchtigkeit während der heissesten Stunden: 20–45 %
Temperaturen, Feuchte und Stadtklima
Die Tiefsttemperaturen bewegen sich gemäss Meldung zwischen etwa 18 °C in den Ebenen und bis zu 23 °C in leicht erhöhten Lagen. Während der wärmsten Tageszeit ist mit sehr trockener Luft zu rechnen: Die relative Feuchte wird in vielen Gebieten zwischen rund 20 % und 45 % liegen. In städtischen Bereichen fallen die nächtlichen Abkühlungen geringer aus; dadurch bleiben die Tiefstwerte in Städten in der ganzen Schweiz um einige Grad höher als auf dem Land.
Gewittergefahr nimmt ab Freitag zu
MeteoSchweiz erwartet ab Freitag eine zunehmend feuchtere Luftmasse. Dies äussert sich vor allem in den Bergen durch eine gesteigerte Gewittertätigkeit. Die Kombination aus Hitze und lokal kräftigen Gewittern erhöht das Risiko für punktuelle Unwetter mit Starkniederschlag, Blitzschlag und Sturmböen.
| Region | Erwartete Höchstwerte | Relative Feuchte (Tagsüber) |
|---|---|---|
| Südlich der Alpen | 31–34 °C | 25–45 % |
| Nördlich der Alpen (betroffene Zonen) | 31–35 °C | 20–40 % |
| Tiefs gelegene übrige Gebiete | Unter Schwelle für Hitzewarnung | Variabel |
Folgen und Verhaltensempfehlungen
Die Kombination aus hohen Temperaturen und trockener Luft kann gesundheitlich belastend sein, insbesondere für ältere und vorerkrankte Personen. Zudem steigt in trockenen Regionen das Risiko für Waldbrände. MeteoSchweiz weist auf die örtlich erhöhte Gewitterneigung in den Bergen ab Freitag hin.
- Bei grosser Hitze Hydration sicherstellen und direkte Sonne meiden.
- Besondere Vorsicht bei Aktivitäten in höheren Lagen: stärkere Gewitterbildung möglich.
- In städtischen Gebieten mit wärmeren Nächten rechnen und Vorsorge treffen (z. B. kühlende Räume aufsuchen).
Die Entwicklung bleibt dynamisch: Erste verstärkte Gewittertätigkeit in den Alpen wird ab Freitag erwartet, eine genaue räumliche und zeitliche Zuordnung erfordert laufende Aktualisierungen der Vorhersagen durch MeteoSchweiz.