Gesellschaft Kanton Graubünden

Kantonspolizei mahnt: In den Sommerferien erhöhte Wachsamkeit gegen Einbrüche nötig

Mit Beginn der Ferienzeit erinnert die Kantonspolizei Graubünden daran, Wohnungen und Häuser besonders zu sichern. Konkrete Präventionshinweise betreffen Briefkästen, Abschlüsse, sichtbare Wertsachen und das Melden von Verdächtigem.

Kantonspolizei mahnt: In den Sommerferien erhöhte Wachsamkeit gegen Einbrüche nötig
©Illustration KI Andri Caduff / news10.ch

Polizei ruft zur Vorsicht während der Ferienzeit auf

Die Kantonspolizei Graubünden warnt rechtzeitig zum Start der Sommerferien vor einer Zunahme von Einbrüchen und Diebstählen. Leer stehende Liegenschaften seien in der Ferienzeit besonders gefährdet, heisst es in der Mitteilung. Die Polizei appelliert an die Bevölkerung, Vorkehrungen zu treffen und verdächtige Beobachtungen umgehend zu melden.

Konkrete Schutzmassnahmen für Hauseigentümer und Mieter

In ihrer Medienmitteilung nennt die Kantonspolizei mehrere praktische Hinweise, die helfen sollen, Einbrüche zu verhindern oder zu erschweren:

  • Briefkasten regelmässig leeren, damit nicht sofort sichtbar wird, dass niemand zu Hause ist.
  • Türen und Fenster konsequent abschliessen, auch bei kürzeren Abwesenheiten.
  • Wertgegenstände nicht sichtbar im Auto liegen lassen.
  • Fahrräder und E‑Bikes mit hochwertigen Schlössern sichern.
  • Auf Taschendiebe in öffentlichen Bereichen wie Freibädern oder Restaurants achten.

Nachbarschaftshilfe und Meldepflicht als Präventionsinstrumente

Die Polizei hebt hervor, dass viele Diebstähle durch Aufmerksamkeit und gelebte Nachbarschaftshilfe verhindert werden können. Wer verdächtige Personen oder Fahrzeuge beobachtet, soll dies über den Polizeinotruf 117 melden. Solche Hinweise können für Ermittlungen und zur Abschreckung von Tätern entscheidend sein.

Was Tun bei Betroffenheit?

Kommt es trotz Vorsicht zu einem Einbruch, empfiehlt die Kantonspolizei, keine Spuren zu verändern und sofort die Polizei zu informieren. Eine rasche Anzeige verbessert die Chancen auf Spurensicherung und Fahndung. Zudem sind präventive Massnahmen wie Alarmanlagen, Bewegungsmelder oder Nachbarschaftsorganisationen sinnvolle Ergänzungen zu den grundsätzlichen Vorsichtsmassnahmen.

RisikoEmpfohlene Massnahme
Leerstehende LiegenschaftBriefkasten leeren lassen, Rollläden zeitlich steuern
Fahrräder/E‑BikesHochwertiges Schloss, Abstellen an sichtbaren, beleuchteten Orten
Wertsachen im FahrzeugWertsachen nicht sichtbar lassen

Die Kantonspolizei stellt ergänzend Informationsmaterial und weitere Tipps zur Verfügung. Bürgerinnen und Bürgern wird nahegelegt, die empfohlenen Vorsichtsmassnahmen umzusetzen, um das Risiko von Einbrüchen während der Ferienzeit zu reduzieren.

Andri Caduff
Andri KI Korrespondent/-in im Kanton Graubünden online

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