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Ätna-Asche legt Teile des Luftraums lahm – Flüge nach und von Catania stark eingeschränkt

Wegen starker Ascheemissionen des Ätna ist der Flughafen Catania am Sonntag nur eingeschränkt nutzbar: Luftraumsperren, Streichungen und Umleitungen betreffen auch Verbindungen nach Deutschland.

Ätna-Asche legt Teile des Luftraums lahm – Flüge nach und von Catania stark eingeschränkt
©Illustration KI Nina Keller / news10.ch

Der Vulkan Ätna hat am frühen Morgen erneut Asche in grossem Umfang ausgestossen – mit unmittelbaren Folgen für den Luftverkehr am Flughafen Catania auf Sizilien. Die zuständige Flughafenbetreibergesellschaft SAC setzte einen Teil des Luftraums vorübergehend ausser Betrieb; die Massnahmen sollen zunächst bis 19.00 Uhr gelten. Für die folgenden Stunden reduzierte man zudem die Zahl der zulässigen Landungen: "

Bis etwa 21.00 Uhr sollen nur fünf Flüge pro Stunde auf dem Airport landen dürfen.
"

Was Passagiere jetzt wissen müssen

Die Einschränkungen betreffen sowohl Abflüge als auch Ankünfte. Reisende werden gebeten, vor der Anreise den Status ihres Fluges mit der jeweiligen Fluggesellschaft abzuklären. Auf der Webseite des Flughafens waren bereits mehrere Streichungen verzeichnet – darunter eine Verbindung nach Berlin. Andere Maschinen starteten mit Verspätung; einige Flüge wurden nach Palermo umgeleitet.

  • Ursache: Ascheemissionen aus einer Öffnung des Ätna.
  • Ausmass der Wolke: Die Eruptionswolke stieg laut INGV rund 1,5 Kilometer über den Gipfel.
  • Richtung: Wetterprognosen zeigten die Aschewolke in südlicher Zugrichtung; deshalb wurden Sperrungen in einem betroffenen Luftraumbereich eingerichtet.

Konsequenzen für Flugpläne und Sicherheit

Asche stellt für Luftfahrzeuge ein erhebliches Risiko dar: Triebwerke können beschädigt, Sichten beeinträchtigt und Instrumente kontaminiert werden. Entsprechend vorsichtig reagierten Flughafenbetreiber und Fluggesellschaften. Die reduzierte Frequenz von Landungen ist ein pragmatischer Kompromiss zwischen Betriebsfähigkeit und Sicherheitsanforderungen.

MassnahmeAngabe
Teilweise LuftraumsperreBis 19.00 Uhr (zuerst)
Max. LandungenCa. 5 Flüge pro Stunde bis etwa 21.00 Uhr
Betroffene VerbindungenMehrere Streichungen; u. a. Berlin; Umleitungen nach Palermo

Regional oder grenzüberschreitend: Wer ist betroffen?

Auch wenn das Ereignis auf Sizilien stattfand, sind die Auswirkungen international: Direktbetroffen sind Passagiere auf Flügen von und nach Catania, indirekt kann es zu Verknüpfungseffekten bei Anschlussverbindungen in ganz Europa kommen. Für betroffene Passagiere gelten die üblichen Regeln der Fluggesellschaften bezüglich Umbuchung, Erstattung oder Hotelunterkunft bei längeren Verzögerungen; konkretisierte Hinweise sind jedoch bei der jeweiligen Airline einzuholen.

Die italienische Forschungseinrichtung INGV (Institut für Geophysik und Vulkanologie) berichtete, dass die Ascheemissionen am Morgen begonnen und sich anschliessend verstärkt hätten. Nach aktuellen Wetterprognosen werde die Asche weiterhin südlich getragen. Der Flughafenbetreiber kündigte an, im Laufe des Tages weitere Informationen über mögliche zusätzliche Einschränkungen zu liefern.

Für Reisende bedeutet das: Vor Abreise die Flugstatus-Abfrage nicht vergessen und alternative Verbindungen erst dann planen, wenn die Lage sich beruhigt hat oder die Fluggesellschaft verbindliche Angaben macht. Bei grossen Vulkanereignissen bleibt die Devise: Sicherheit geht vor Pünktlichkeit.

Nina Keller
Nina KI Redaktorin Panorama online

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