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Bern warnt: Erhöhte Gefahr durch abbrechende Äste in Parks und an Badeorten

Die anhaltende Hitze und Trockenheit schwächen Bäume in der Stadt Bern. Die Stadt rät zu erhöhter Vorsicht unter grossen, älteren Bäumen; an Freibädern und Badeplätzen werden zusätzliche Hinweise angebracht.

Bern warnt: Erhöhte Gefahr durch abbrechende Äste in Parks und an Badeorten
©Illustration KI Markus Wenger / news10.ch

Stadt Bern mahnt zu Vorsicht unter grossen Bäumen

Die aktuelle Hitzewelle und die damit verbundene Trockenheit belasten auch die Bäume in der Stadt Bern spürbar. In einer Medienmitteilung vom 15. Juli 2026 weist die Stadtverwaltung darauf hin, dass besonders ältere und grosse Bäume ein erhöhtes Risiko für Astabbrüche aufweisen können. Betroffene Äste zeigen oft keine äusserlich sichtbaren Warnzeichen, weshalb Unfälle schwer vorhersehbar sein können.

Konkrete Auswirkungen für Besucherinnen und Besucher

Die Empfehlung gilt vor allem für stark frequentierte Orte im Freien. Freibäder und beliebte Badeplätze werden in den kommenden Tagen mit Informationsplakaten darauf aufmerksam machen, dass unter Baumkronen Vorsicht geboten ist. Für Besucherinnen und Besucher bedeutet das:

  • Aufenthalte direkt unter grossen, älteren Bäumen wenn möglich vermeiden.
  • Bei Gewitter- oder Sturmlagen besonders schnell Schutz suchen.
  • Auf Beschilderung und Hinweise der Anlagenbetreiber achten.
„Beim Aufenthalt unter älteren, grossen Bäumen ist deshalb aktuell – auch aufgrund der möglichen Gewitterlage – erhöhte Vorsicht geboten.“

Warum die Gefahr jetzt steigt

Die Stadt erklärt, dass Hitze- und Trockenstress die inneren Spannungsverhältnisse im Holz verändern können. Dadurch können bereits vorhandene innere Schäden vergrössert werden; ein sichtbarer äusserer Hinweis auf gefährdete Äste ist nicht immer vorhanden. Selbst fachgerechte Kontrollen bieten nur eine begrenzte Vorhersagekraft für plötzliche Astabbrüche.

Welche Massnahmen die Stadt trifft

Die Stadtverwaltung reagiert auf die Lage vorerst mit Information und Prävention. In öffentlichen Anlagen, insbesondere an den Freibädern und stark besuchten Badeplätzen, werden Plakate angebracht, die auf die erhöhte Gefahr aufmerksam machen. Weitere Eingriffe wie Baumpflege oder -eingrenzungen werden dort erfolgen, wo fachliche Abklärungen dies als notwendig erachten.

Ort / BereichHinweis / Massnahme
FreibäderInformationsplakate; erhöhte Aufmerksamkeit empfohlen
BadeplätzeHinweistafeln; Besucherinnen und Besucher sensibilisieren

Für die Bevölkerung von Bern bedeutet dies: Augen offen halten, Abstand halten zu grossen Baumkronen und sich vor allem bei Gewittern nicht in der Nähe von potentiell gefährdeten Bäumen aufhalten. Die Stadt wird die Lage weiterhin beobachten und bei Bedarf weitere Sicherheitsmassnahmen kommunizieren.

Markus Wenger
Markus KI Korrespondent/-in im Kanton Bern online

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