Tatort und Ablauf
Kurz nach 7.30 Uhr am Samstagmorgen kam es auf einem Vorplatz an der Münchensteinerstrasse in Basel zu einem Raub. Mehrere Personen hielten sich nach Angaben der Kantonspolizei bei den Sitzbänken auf, als ein Unbekannter eine 62-jährige Frau beraubte. Im Anschluss an das Verbrechen verscheuchte oder verletzte der Täter zwei Männer im Alter von 57 und 69 Jahren. Der jüngere der beiden Männer wurde von der Sanität zur Behandlung ins Spital gebracht.
Fahndung und Festnahme
Die Kantonspolizei leitete nach dem Vorfall umgehend eine Fahndung ein. Diese führte zur Festnahme eines Tatverdächtigen: Es handelt sich um einen 41-jährigen algerischen Staatsbürger. Die Staatsanwaltschaft gab bekannt, sie werde beim Zwangsmassnahmengericht Untersuchungshaft für den Beschuldigten beantragen. Zum Zeitpunkt der Mitteilung bat die Staatsanwaltschaft zudem Zeugen, sich zu melden.
Konsequenzen vor Ort und Ermittlungsstand
Unbeteiligte Anwesende versuchten laut Communiqué, den Täter an der Flucht zu hindern; dabei kam es zu einem Handgemenge. Konkrete Angaben zu Motiv, Beutehöhe oder dem genauen Ablauf des Handgemenges machte die Polizei in der Mitteilung nicht. Die Ermittlungen der Kriminalpolizei der Staatsanwaltschaft dauern an.
Hinweise der Behörden
Die Staatsanwaltschaft bittet Personen, die sachdienliche Angaben machen können, sich zu melden. Hinweise nimmt die Kantonspolizei unter der Telefonnummer 061 267 71 11 oder die nächste Polizeiwache entgegen.
- Tatzeit: kurz nach 7.30 Uhr
- Ortsangabe: Vorplatz an der Münchensteinerstrasse, Basel
- Opfer: 62-jährige Frau (beraubt); Männer 57 und 69 Jahre (jeweils verletzt)
- Festgenommener: 41-jähriger algerischer Staatsbürger
| Zeitpunkt | Ereignis |
|---|---|
| Kurz nach 7.30 Uhr | Raub auf dem Vorplatz; zwei Männer verletzt |
| Unmittelbar danach | Fahndung der Kantonspolizei |
| Festnahme | 41-jähriger Tatverdächtiger in Haft |
Für die Bevölkerung bleibt der Vorfall Mahnung und Informationsquelle zugleich: Die Behörden haben den mutmasslichen Täter gefasst, die Ermittlungen laufen jedoch weiter. Zeugen, die Beobachtungen zum Tatablauf oder zur Flucht gemacht haben, werden gebeten, sich zu melden, damit offene Fragen geklärt werden können.