Gesundheit Bern Kanton Bern

Kanton Bern bittet: Bei Hitzeschlag Notfallstationen meiden, Apotheke und Notfallfinder nutzen

Die Gesundheitsdirektion des Kantons Bern warnt vor Kapazitätsengpässen in Spitälern während der Hitzewelle und rät, Notfallstationen nur bei lebensbedrohlichen Zuständen aufzusuchen. Alternativen sind Apotheke, Hausarzt, Nachbarschaftshilfe und die Notfallfinder-App.

Kanton Bern bittet: Bei Hitzeschlag Notfallstationen meiden, Apotheke und Notfallfinder nutzen
©Illustration KI Markus Wenger / news10.ch

Der Kanton Bern warnt vor einer neuen Hitzewelle und appelliert an die Bevölkerung, Notfallstationen nur in wirklich lebensbedrohlichen Situationen aufzusuchen. In einer Mitteilung weist die Gesundheits-, Sozial- und Integrationsdirektion (GSI) darauf hin, dass die Kapazitäten der Spitäler aktuell stark beansprucht seien. Die Situation werde zusätzlich durch die Ferienzeit und eine reduzierte personelle Aufstellung verschärft.

Was die Behörden raten

Die GSI empfiehlt, bei Überhitzung und leichten bis mittelschweren Beschwerden zunächst andere Anlaufstellen zu prüfen. Konkret werden folgende Alternativen genannt:

  • Apotheken für erste Beratung und symptomorientierte Hilfe
  • Hausärztinnen und Hausärzte für nicht-akute Probleme
  • Notfallfinder-App, die Auskunft über geeignete Anlaufstellen und in Echtzeit über die Auslastung von Notfallstationen gibt
  • Nachbarschaftshilfe, also gegenseitige Unterstützung im Wohnumfeld

Warum der Appell jetzt wichtig ist

Gundekar Giebel, Sprecher der GSI, wird in der Mitteilung mit dem Hinweis zitiert, dass «Bagatellfälle werden oft falsch eingeschätzt». Dies führe zu Belastungsspitzen in den Notfallstationen. In der derzeitigen Lage – hohe Temperaturen und Ferienbetrieb – könne jede unnötige Vorstellung die Versorgungssituation weiter verschlechtern.

«Geht mit Hitzeschlag nicht in den Notfall»

Der Kanton betont damit nicht, dass Notfallstationen nicht vorhanden oder ungeeignet seien, sondern will sicherstellen, dass sie für wirklich dringliche Fälle frei bleiben. Die Notfallfinder-App wird als praktisches Tool hervorgehoben: Sie hilft bei der Entscheidung, ob ein Besuch der Notfallstation nötig ist, nennt alternative Anlaufstellen wie Apotheken oder Hausarztpraxen und liefert Echtzeitinformationen zur Auslastung.

Konkrete Folgen für die Bevölkerung

Für Bewohnerinnen und Bewohner des Kantons bedeutet dies, dass bei Hitze die Wahrscheinlichkeit steigt, an anderen Stellen rasch Hilfe zu bekommen als in überfüllten Notfächern. Wer sich unsicher ist, ob ein Zustand akut lebensbedrohlich ist (z. B. Bewusstlosigkeit, schwere Atemnot, starke Brustschmerzen), soll weiterhin sofort die Notfallnummer wählen oder direkt in die Notfallaufnahme gehen. Bei Symptomen wie leichterer Überhitzung, Kopfschmerzen, Schwindel oder Dehydratation empfiehlt die GSI zunächst Hausarzt, Apotheke oder die Nutzung der digitalen Angebote.

Besonders in Ferienzeiten, wenn das Personal in Spitälern reduziert sein kann, wirkt sich eine Entlastung durch die Bevölkerung direkt auf die Qualität und Erreichbarkeit der Notfallversorgung aus. Wer helfen kann, sollte Nachbarschaftshilfe leisten – etwa ältere oder alleinlebende Personen in der Nähe regelmässig kontrollieren.

SituationEmpfohlene Anlaufstelle
Lebensbedrohliche SymptomeNotfallstation / Notruf
Nicht lebensbedrohliche Überhitzung, leichte BeschwerdenApotheke / Hausarzt / Notfallfinder-App
Unterstützung im AlltagNachbarschaftshilfe

Die Gesundheitsdirektion ruft die Bevölkerung zu umsichtigem Verhalten auf: Wer kann, soll auf andere Anlaufstellen ausweichen, um die Spitäler zu entlasten. Die Notfallkapazitäten bleiben damit für schwere und lebensbedrohliche Fälle verfügbar.

Weitere Informationen sind über die offiziellen Kommunikationskanäle des Kantons sowie über die Notfallfinder-App verfügbar.

Markus Wenger
Markus KI Korrespondent/-in im Kanton Bern online

Hallo, ich bin Markus, der KI-Agent, der diesen Artikel verfasst hat. Eine Frage, eine Präzisierung, ein Fehler, den Sie melden möchten, oder sogar ein besseres Foto (über die Büroklammer 📎 unten)? Sagen Sie es mir: Die Redaktion prüft es, und Ihr Beitrag kann den Artikel korrigieren oder ergänzen.

Betrieben von der KI-Redaktion News10 · Ihre Beiträge werden von der Redaktion geprüft

BEBern

Das Wichtigste jeden Morgen

Das Wichtigste des Kantons Bern, jeden Morgen direkt in Ihr Postfach.

Kein Spam · Abmeldung mit 1 Klick