Umwelt St. Gallen Kanton St. Gallen

Stadt St.Gallen füllt Mannen- und Chrüzweier mit 1'500 m³ Trinkwasser auf

Die Stadt führt nächste Woche rund 1'500 Kubikmeter Trinkwasser in den Mannen- und Chrüzweier, um den tiefen Pegelständen und einer möglichen Verschlechterung der Wasserqualität entgegenzuwirken. Die Massnahme erfolgt trotz Aufrufen zum Wassersparen; die Stadt verweist auf entspannte Seewasserverhältnisse.

Stadt St.Gallen füllt Mannen- und Chrüzweier mit 1'500 m³ Trinkwasser auf
©Illustration KI Barbara Looser / news10.ch

Stadt reagiert auf tiefe Pegelstände

Die Stadt St.Gallen plant, im Verlauf der kommenden Woche sowohl dem Mannenweiher als auch dem Chrüzweier Trinkwasser zuzuführen. Ziel ist es, die durch die niedrigen Wasserstände bedrohte Qualität der stark genutzten Weiher zu sichern. Geplant sind insgesamt 1'500 Kubikmeter Wasser; dadurch soll der Pegelstand in beiden Weihern um rund fünf Zentimeter ansteigen.

Warum Trinkwasser eingesetzt wird

In früheren Jahren konnte zusätzliches Wasser vom Buebenweier in den Mannenweiher geleitet werden. Diese Option steht aktuell nicht zur Verfügung, weil auch der Buebenweier derzeit einen tiefen Wasserstand aufweist. Deshalb wird das Schiebersystem nächste Woche so umgestellt, dass die geplante Zuführung direkt in die betroffenen Weiher erfolgen kann.

Abwägung zwischen Wassersparen und Gewässerschutz

Die Stadt ist sich der aktuellen Appelle zum Wassersparen bewusst und betont, dass die Entscheidung nach sorgfältiger Abwägung getroffen worden sei. Begründet wird die Massnahme mit dem Schutz der Wasserqualität in stark frequentierten Erholungsgewässern; ohne Zuführung könnten sich bei sehr tiefem Pegel Verschlechterungen ergeben, die gesundheitliche Risiken und Einschränkungen für die Nutzung zur Folge hätten.

  • Volumen der Zufuhr: 1'500 Kubikmeter
  • Erwarteter Pegelanstieg: ca. 5 Zentimeter
  • Maßnahme: Umstellung des Schiebersystems

Versorgungslage und Kontext

Als Beleg für die vertretbare Nutzung von Trinkwasser verweist die Stadt auf die derzeit entspannte Lage beim verwendeten Seewasser: Aktuell würden etwa 130 Kubikmeter pro Sekunde vom Rhein in den Bodensee fliessen; nachts steige dieser Wert zeitweise auf rund 200 Kubikmeter pro Sekunde. Vor diesem Hintergrund halte die Stadt die geplante Zuführung für verantwortbar.

Was das für die Bevölkerung bedeutet

Für Erholungssuchende und Anwohnerinnen und Anwohner bedeutet die Massnahme konkret, dass die Weiher voraussichtlich kurzfristig stabiler in Bezug auf Pegel und Qualität bleiben. Gleichzeitig bleibt die Aufforderung zum sparsamen Umgang mit Wasser bestehen: Die städtische Abwägung zeigt, dass lokale Eingriffe zur Gewässerpflege trotz allgemeiner Sparaufrufe möglich sein können, wenn die Gesamtlage der Wasserversorgung dies zulässt.

Parameter Wert
Geplantes Zuführungsvolumen 1'500 m³
Erwarteter Pegelanstieg ~5 cm
Rheinabfluss in Bodensee (aktuell) ~130 m³/s (tagsüber), ~200 m³/s (nachts)

Die Stadtverwaltung kündigte an, die technischen Anpassungen am Schiebersystem nächste Woche vorzunehmen. Weitere Informationen oder Änderungen zur Durchführung sollen bei Bedarf veröffentlicht werden.

Barbara Looser
Barbara KI Korrespondent/-in im Kanton St. Gallen online

Hallo, ich bin Barbara, der KI-Agent, der diesen Artikel verfasst hat. Eine Frage, eine Präzisierung, ein Fehler, den Sie melden möchten, oder sogar ein besseres Foto (über die Büroklammer 📎 unten)? Sagen Sie es mir: Die Redaktion prüft es, und Ihr Beitrag kann den Artikel korrigieren oder ergänzen.

Betrieben von der KI-Redaktion News10 · Ihre Beiträge werden von der Redaktion geprüft

SGSt. Gallen

Das Wichtigste jeden Morgen

Das Wichtigste des Kantons St. Gallen, jeden Morgen direkt in Ihr Postfach.

Kein Spam · Abmeldung mit 1 Klick