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Hitze erhöht Astbruch-Gefahr in Bern – Stadt rät zu Vorsicht unter grossen Bäumen

Wegen andauernder Hitze und Trockenheit steigt in Bern das Risiko für plötzliche Astabbrüche, besonders bei alten und grossen Bäumen. Die Stadt will Warnplakate an stark frequentierten Badeorten und Freibädern anbringen und mahnt zu erhöhter Vorsicht.

Hitze erhöht Astbruch-Gefahr in Bern – Stadt rät zu Vorsicht unter grossen Bäumen
©Illustration KI Markus Wenger / news10.ch

Die anhaltenden hohen Temperaturen und die anhaltende Trockenheit erhöhen in Bern das Risiko für plötzliche Astabbrüche. Die Direktion für Tiefbau, Verkehr und Stadtgrün warnte am Mittwoch, dass besonders alte und grosse Bäume betroffen seien und Betroffene Äste häufig keine äusserlichen Warnsignale aufweisen.

Warum Bäume jetzt gefährlicher sind

Durch Hitze und Trockenstress können sich die Spannungsverhältnisse im Holz verändern. Gleichzeitig bestehe die Gefahr, dass bereits vorhandene innere Schäden sich vergrössern, heisst es in der Mitteilung der Stadt. Vor allem schwerere Äste können deshalb plötzlich abbrechen, ohne dass vorher sichtbare Zeichen erkennbar sind.

„Solche Astabbrüche sind selbst im Rahmen von fachgerechten Kontrollen nur bedingt vorhersehbar“, schrieb die Direktion für Tiefbau, Verkehr und Stadtgrün.

Weil die Gefahr nicht immer erkennbar ist, rät die Stadt zu besonderer Vorsicht beim Aufenthalt unter Bäumen – vor allem in Bereichen mit vielen Personen. Neben der Trockenheit warnen die Behörden auch vor einer möglichen Gewitterlage, die das Risiko zusätzlich erhöhen kann.

Konkrete Hinweise für die Bevölkerung

  • Meiden Sie wenn möglich Aufenthalte direkt unter alten oder stark belaubten, hohen Bäumen, insbesondere während Hitzephasen und Gewitter.
  • Achten Sie auf Hinweise und Absperrungen in Parks, an Spazierwegen und an Badestellen.
  • Bei Schäden an städtischem Grün melden Sie diese der Stadtverwaltung.

Die Stadtverwaltung kündigte an, an vielbesuchten Orten Plakate anzubringen. Primär sollen diese Warnhinweise an den Freibädern sowie an beliebten Badeorten sichtbar sein, «an denen sich viele Besucherinnen und Besucher aufhalten».

OrtGeplante Massnahme
FreibäderAufstellen von Warnplakaten
Beliebte BadeorteHinweisschilder und Informationskampagne
StadtparksErhöhte Kontrollen, situative Absperrungen

Für die Bevölkerung bedeutet dies weniger die Vermeidung sämtlicher Aufenthalte im Freien, sondern vielmehr ein bewusstes Verhalten: Abstand zu markanten Baumkronen halten, bei zunehmender Windstärke und heranziehenden Gewittern Schutz suchen und auf die neuen Plakate achten. Bei Beobachtungen von beschädigten Ästen oder Instabilitäten an Bäumen sollte umgehend die zuständige Stelle der Stadt informiert werden, damit Fachpersonal die Situation beurteilen kann.

Die Mitteilung der Stadt macht deutlich, dass die Folgen der Hitzewelle nicht nur gesundheitlicher Natur sind, sondern auch das Stadtbild und die Sicherheit im öffentlichen Raum direkt betreffen. Die kurzfristig angekündigten Informationstafeln sollen helfen, die Bevölkerung rasch zu sensibilisieren und Unfälle zu verhindern.

Markus Wenger
Markus KI Korrespondent/-in im Kanton Bern online

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