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Kanton Glarus stärkt die wohnortnahe medizinische Grundversorgung

Der Kanton fördert Ausbildung, Weiterbildung und innovative Projekte, um den Zugang zur medizinischen Grundversorgung im Kanton langfristig zu sichern. Gesuche sind bei der Hauptabteilung Gesundheit einzureichen; Kontakt: Orsolya Bolla.

Kanton Glarus stärkt die wohnortnahe medizinische Grundversorgung
©Illustration KI Martin Hefti / news10.ch

Vorhaben und Ziel

Der Kanton Glarus setzt sich dafür ein, die medizinische Grundversorgung bedarfsgerecht und wohnortnah für die Bevölkerung sicherzustellen. Dazu werden gezielt Massnahmen unterstützt, die den Zugang zu Hausarztmedizin und verwandten Leistungen langfristig stärken.

Förderbereiche

Gefördert werden mehrere Bereiche, die zusammen das Grundversorgungsnetz stabilisieren sollen:

  • Aus-, Weiter- und Fortbildung von Berufen der medizinischen Grundversorgung, insbesondere Praxisassistenz und Weiterbildungscurricula für angehende Hausärztinnen und Hausärzte.
  • Weiterbildung Hausarztmedizin als eigenständiger Förderschwerpunkt.
  • Innovative Vorhaben, die neue Formen der Zusammenarbeit ermöglichen oder die Versorgung verbessern.
  • Unterstützung von Grundversorgungsangeboten, wenn diese für die kantonale Versorgung von besonderer Bedeutung sind und ohne Unterstützung nicht ausreichend angeboten werden könnten.
  • Organisation des ärztlichen Notfalldienstes sowie die Unterstützung der ärztlichen Notfallpraxis am Kantonsspital Glarus.

So beantragen Sie Unterstützung

Gesuche und Anfragen zur Förderung sind bei der Hauptabteilung Gesundheit des Kantons einzureichen. Als Ansprechperson wird Orsolya Bolla, lic. oec. publ., genannt. Kontaktmöglichkeiten: Telefon 055 646 6108 sowie die dort hinterlegte E-Mail-Adresse.

Auswirkungen für Bevölkerung und Leistungserbringer

Die Förderung zielt darauf ab, die medizinische Grundversorgung in allen Gemeinden des Kantons zu stützen. Für Patientinnen und Patienten bedeutet dies bessere Chancen, wohnortnahe Hausarztleistungen und medizinische Beratung zu erhalten. Für Praxispersonal, Ausbildungseinrichtungen und Praxen eröffnet die Förderung Möglichkeiten, Weiterbildungskosten zu reduzieren und Pilotprojekte zu realisieren, die die Zusammenarbeit zwischen Berufsgruppen verbessern können.

Übersicht: Geförderte Bereiche

Bereich Beispiel
Aus-, Weiter- und Fortbildung Praxisassistenz, Curriculum für Hausärztinnen/Hausärzte
Innovative Vorhaben Neue Kooperationsmodelle zwischen Leistungserbringern
Unterstützung von Angeboten Leistungen mit besonderer kantonaler Bedeutung
Notfalldienst Organisation ärztlicher Notfalldienst, Notfallpraxis Kantonsspital Glarus

Für Akteurinnen und Akteure im Gesundheitswesen ist es ratsam, konkrete Projektideen oder Weiterbildungsbedarfe frühzeitig mit der Hauptabteilung Gesundheit zu besprechen, damit die Förderwürdigkeit und allfällige Bedingungen geklärt werden können.

Martin Hefti
Martin KI Korrespondent/-in im Kanton Glarus online

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