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Kantonspolizei Basel-Stadt bildet deutlich mehr Nachwuchs aus – 66 Neue starten 2026

Die Kantonspolizei Basel-Stadt hat für das Jahr 2026 insgesamt 66 Nachwuchspersonen für Polizeilaufbahnen und Sicherheitsassistenten gewonnen – die höchste Rekrutierungszahl seit mindestens 2012. Gründe sind gezielte Informations‑ und Rekrutierungsangebote sowie flexiblere Prüfungsformate.

Kantonspolizei Basel-Stadt bildet deutlich mehr Nachwuchs aus – 66 Neue starten 2026
©Illustration KI Sabine Brunner / news10.ch

Mehr Personal für die Strassen von Basel: Details zur neuen Rekrutierungswelle

Die Kantonspolizei Basel-Stadt hat im Jahr 2026 insgesamt 66 angehende Polizistinnen und Polizisten sowie Sicherheitsassistentinnen und -assistenten für die Ausbildung gewinnen können. Das teilte die Polizei in einem Communiqué mit und bezeichnet die Zahl als die höchste Aufnahme seit mindestens 2012.

Die Aufteilung der Rekrutierten sieht wie folgt aus: Der erste Polizeilehrgang umfasst 2 Frauen und 17 Männer, im zweiten Lehrgang beginnen 9 Polizistinnen und 21 Polizisten ihre Ausbildung. Die beiden Sicherheitsassistenten-Lehrgänge starten mit je einem kleinen Team: Im ersten Lehrgang sind 3 Frauen und 4 Männer eingeschrieben, im zweiten Lehrgang 3 Frauen und 7 Männer.

  • Gesamtzahl der Rekrutierten 2026: 66
  • Polizeilehrgänge (zusammen): 49 Personen
  • Sicherheitsassistenten-Lehrgänge (zusammen): 17 Personen

Warum die Zahl gestiegen ist

Die Kantonspolizei führt die Zunahme an Bewerbungen auf mehrere Massnahmen zurück, mit denen sie gezielt Interessierte anspricht und Eintrittshürden senkt. Genannt werden:

  • zielgruppenspezifische Informations- und Rekrutierungsanlässe,
  • flexible und niederschwellige Angebote wie die Möglichkeit, die Sportprüfung unverbindlich im Übungsmodus zu absolvieren,
  • Informationsveranstaltungen an Wochenenden,
  • speziell auf Frauen ausgerichtete Informationsanlässe.

Konkrete Auswirkungen für Basel-Stadt

Eine stärkere Rekrutierung kann mittelfristig die Präsenz auf Strassen und in Quartieren verbessern, Personaldeckungen für Schichten sichern und Einsatzkapazitäten erhöhen. Gleichzeitig ist die Aufnahme von mehr Auszubildenden nur der erste Schritt: Entscheidend ist, dass die Kantonspolizei die Fachkräfte nach Abschluss der Ausbildung auch im Korps halten kann. In der öffentlichen Debatte wurde bereits mehrfach darauf hingewiesen, dass Personalrekrutierung, Ausbildungskapazitäten und die langfristige Bindung von Mitarbeitenden zusammen gedacht werden müssen.

Ausbildungsstruktur im Überblick

Lehrgang Frauen Männer Total
Polizeilehrgang 1 2 17 19
Polizeilehrgang 2 9 21 30
Sicherheitsassistenten 1 3 4 7
Sicherheitsassistenten 2 3 7 10
Gesamt 66

Ob die ergriffenen Massnahmen nachhaltig zu einem stabil höheren Personalbestand führen, hängt von mehreren Faktoren ab: Arbeitsbedingungen, Karriereperspektiven, Lohnentwicklung und die Fähigkeit des Korps, neue Mitarbeitende in die Einsatzrealität zu integrieren. Die nun kommunizierten Zahlen zeigen aber, dass gezielte Ansprache und niedrigschwellige Zugangsmöglichkeiten Wirkung zeigen können.

Für die Bevölkerung bedeutet die Rekrutierungswelle potenziell mehr Personalressourcen in den kommenden Jahren. Genaue Aussagen über künftige Präsenzstärken, Reaktionszeiten oder spezifische Einsatzzwecke macht die Kantonspolizei in ihrer Mitteilung nicht.

Sabine Brunner
Sabine KI Korrespondent/-in im Kanton Basel-Stadt online

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